Ruhe


Ruhe

* * *

Ru|he ['ru:ə], die; -:
1. das Aufhören der Bewegung; Stillstand:
das Pendel ist, befindet sich in Ruhe; das Rad kommt langsam zur Ruhe.
2. das Entspannen, Sichausruhen; Erholung:
das Bedürfnis nach Ruhe haben; sie gönnt sich keine Ruhe.
Syn.: Muße.
3. das Ruhen im Bett:
sich zur Ruhe begeben (ins Bett gehen); angenehme Ruhe!
Syn.: Schlaf, Schlummer.
4. das Ungestörtsein, Nicht-gestört-Werden:
eine Arbeit in Ruhe erledigen; jmdn. in Ruhe lassen (nicht stören, nicht ärgern); er will immer seine Ruhe haben.
Syn.: Friede.
5. [fast völlige] Stille; durch keine Geräusche o. Ä. gestörter Zustand:
die nächtliche Ruhe stören; in der Kirche herrscht völlige Ruhe; der Lehrer ruft: »Ruhe bitte!«.
6. innere, seelische Ausgeglichenheit:
er bewahrt in schwierigen Situationen immer die Ruhe; sie strahlt eine bewundernswerte, heitere Ruhe aus; nach diesem Ereignis findet er keine Ruhe mehr.
Syn.: Gleichmut.

* * *

Ru|he 〈f.; -; unz.〉
1. Schweigen, Stille
2. Frieden (Waffen\Ruhe)
3. Kaltblütigkeit, Gleichmut
4. Stillstehen, Stillliegen, Unbeweglichsein, Stillstand
5. Ausruhen, Schlaf, Erholung
● bitte einen Augenblick \Ruhe!; in \Ruhe und Frieden leben; die \Ruhe des Friedhofes, des Grabes ● \Ruhe ausstrahlen 〈fig.〉 einen beruhigenden Einfluss haben; der Kranke bedarf dringend der \Ruhe; die \Ruhe bewahren; eintreten: plötzlich trat \Ruhe ein; (keine) \Ruhe finden, haben; gebt \Ruhe, Kinder! lärmt nicht mehr; gib doch endlich \Ruhe! sei ruhig!; behellige mich nicht mehr damit; du solltest dir mehr \Ruhe gönnen; ich möchte meine \Ruhe haben! ungestört bleiben; nun hat die liebe Seele endlich Ruh'! 〈fig.; umg.〉 nun hat man endlich deinen Wunsch erfüllt; 〈a. iron.〉 durch Schaden ist er, sie endlich klug geworden; er hat die \Ruhe weg 〈umg.〉 er ist durch nichts zu erschüttern, nichts regt ihn auf; jmdm. keine \Ruhe lassen ihn dauernd stören, bedrängen; diese Sorgen nehmen, rauben, stehlen mir die \Ruhe; sein: er ist die \Ruhe selbst ganz ruhig;\Ruhe ist die erste Bürgerpflicht 〈sprichwörtl.〉 (nach der öffentl. Kundgebung des preuß. Ministers Graf von Schulenburg über die Niederlage bei Jena und Auerstedt am 17.10.1806); im Urlaub \Ruhe suchen; der Redner musste sich erst \Ruhe verschaffen; die \Ruhe wiederherstellenangenehme \Ruhe! 〈geh.〉 (als Gute-Nacht-Gruß); die ewige \Ruhe 〈poet.〉 der Tod; zur ewigen \Ruhe eingehen 〈poet.〉 sterben; jmdn. zur letzten \Ruhe betten, bringen ihn beerdigen, zu Grabe tragen; die nächtliche, öffentliche \Ruhe stören; eine unerschütterliche \Ruhe besitzen ● er lässt sich nicht aus der \Ruhe bringen; ohne aus der \Ruhe zu kommen; ein Körper, eine Maschine, ein Pendel in \Ruhe; in aller \Ruhe die Vorbereitungen treffen; lass ihn jetzt in \Ruhe! störe ihn nicht; das muss ich mir in \Ruhe überlegen; in der \Ruhe liegt die Kraft wer ruhig bleibt, der kann etwas erreichen; immer mit der \Ruhe! 〈umg.〉 nicht so hastig; wir sehnen uns nach \Ruhe; ich bitte um \Ruhe; \Ruhe vor dem Sturm 〈fig.〉 Spannung vor einer Auseinandersetzung; sich zur \Ruhe begeben, legen, zur \Ruhe gehen schlafen gehen; die Schüler zur \Ruhe ermahnen; nach dem Umzug bin ich noch nicht zur \Ruhe gekommen; sich zur \Ruhe setzen in den Ruhestand treten, aufhören mit Arbeiten [<ahd. ruowo, germ. *rowo; zu idg. *ere-, *re- „ruhen“; verwandt mit Rast, Rüste]

* * *

Ru|he , die; - [mhd. ruo(we), ahd. ruowa, verw. mit Rast]:
1.
a) durch kein [lärmendes] Geräusch u. lebhaftes Treiben gestörter Zustand; [fast völlige] Stille:
eine wohltuende, friedliche R.;
die sonntägliche, nächtliche R.;
die R. des Waldes;
die unheimliche R. vor einem Sturm;
(Aufforderung, durch Reden nicht [länger] zu stören) R., bitte!;
endlich war R. eingetreten;
im Saal herrschte [vollkommene, völlige] R.;
um R. (Schweigen) bitten;
R R. auf den billigen Plätzen, im Karton! (ugs. scherzh.; Rufe, mit denen man Anwesende, die sich unterhalten o. Ä., zum Stillsein auffordert);
die R. vor dem Sturm (gespannte Stille vor einem drohenden [unangenehmen] Ereignis);
R. geben (still sein, sich ruhig verhalten: wollt ihr mal, wohl R. geben!);
R. halten (still sein, sich ruhig verhalten: haltet endlich R.!);
b) Bewegungslosigkeit:
das Pendel ist, befindet sich in R. (Stillstand).
2. Zustand erholsamer, beschaulicher Untätigkeit; Entspannung, Erholung:
notwendige, kurze R.;
nach der anstrengenden Arbeit R. brauchen;
R. suchen;
der R. bedürfen;
der R. pflegen;
nach der Hektik des Arbeitstages sehnte sie sich nach R.;
sich keine R., ein wenig R. gönnen;
angenehme R.! (Wunschformel; schlafen Sie gut!);
sich zur R. legen, begeben (geh.; sich schlafen legen);
die ewige R. finden (geh. verhüll.; sterben; nach der Übersetzung der ersten Worte des Eingangsverses des ↑ Requiems 1: Gott gebe ihnen/Herr, gib ihnen die ewige R.!);
in die ewige R., zur ewigen R. eingehen (geh. verhüll.; sterben);
jmdn. zur letzten R. betten/geleiten (geh. verhüll.; jmdn. beerdigen/an jmds. Beerdigung teilnehmen);
zur R. kommen ([innere] Ruhe finden, sich entspannen u. erholen: er kam nicht zur R.);
sich zur R. setzen (aus Altersgründen seine berufliche Tätigkeit aufgeben; in den Ruhestand treten);
in R. (im Ruhestand; bezogen auf in der Öffentlichkeit tätig gewesene Selbstständige od. Nichtselbstständige; Abk.: i. R.: Rektorin, Chefarzt in R./i. R.)
3. durch keinerlei Unfrieden, keinen Kampf, Streit o. Ä. beeinträchtigter [normaler] Zustand:
es herrschen R. und Ordnung im Land;
die öffentliche R. wiederherstellen;
R. stiften;
ich möchte jetzt [endlich mal] meine R. haben! (ungestört sein!);
sie braucht mal etwas R. vor den Kindern;
etw. in [aller] R. tun (etw. tun, ohne sich zur Eile, Überstürzung drängen zu lassen);
in R. und Frieden leben;
R. geben (ugs.; nicht länger auf etw. drängen: wir werden erst R. geben, wenn der Fall geklärt ist);
jmdm. seine R./jmdn. in R. lassen (ugs.; jmdn. nicht stören, belästigen, ihn unbehelligt lassen).
4. durch keine Erregung gestörter Zustand des seelischen Gleichgewichts; Gelassenheit:
eine bewundernswerte, heitere, stoische, gekünstelte R.;
von ihr geht eine wohltuende R. aus;
R. ausstrahlen;
die R. bewahren;
die, seine R. verlieren;
keine R. haben, finden;
in [aller] R. (nicht im Affekt; ohne sich zu erregen) etw. sagen, mit jmdm. noch einmal über etw. sprechen;
etw. lässt jmdm. keine R. (jmd. beschäftigt sich in Gedanken fortwährend mit etw.);
sich zur R. zwingen;
nicht zur R. kommen (durch [immer neue] quälende Sorgen voll innerer Unruhe sein);
R R. ist die erste Bürgerpflicht! (oft scherzh.; Ausruf der Beschwichtigung in Situationen allgemeiner Aufregung; nach der Aufforderung, die Minister F. W. Graf von der Schulenburg-Kehnert nach der Schlacht von Jena 1806 an die Einwohner Berlins richtete);
immer mit der R.! (immer schön ruhig!; nichts überstürzen!);
in der R. liegt die Kraft (mit Ruhe und Gelassenheit lässt sich viel erreichen);
die R. selbst sein ([auch in einer schwierigen Lage] völlig ruhig u. beherrscht sein);
die R. weghaben (ugs.; nicht zu erschüttern sein, sich Zeit lassen, auch wenn Eile geboten ist: du hast vielleicht die R. weg! In fünf Minuten geht dein Zug, und du sitzt immer noch hier);
jmdn. aus der R. bringen (jmdn. unruhig, nervös machen: sie ließ sich durch die Zwischenrufe nicht aus der R. bringen).

* * *

Rühe,
 
Volker, Politiker, * Hamburg 25. 9. 1942; Studienrat; war 1970-76 Mitglied der Hamburger Bürgerschaft, 1973 stellvertretender Fraktionsvorsitzender; seit 1976 Mitglied des Bundestags (CDU), war 1982-89 stellvertretender Vorsitzender der CDU/CSU-Fraktion (Außen-, Sicherheits-, Deutschland- und Entwicklungspolitik); befasste sich zunächst mit Bildungs-, später mit Sicherheitsfragen; 1989-92 Generalsekretär der CDU, wurde am 1. 4. 1992 Verteidigungsminister (bis 26. 10. 1998). Rühe wurde im November 1998 zu einem der vier stellvertretenden Vorsitzenden der CDU gewählt (bestätigt im April 2000).

* * *

Ru|he, die; - [mhd. ruo(we), ahd. ruowa, verw. mit ↑Rast]: 1. a) durch kein [lärmendes] Geräusch u. lebhaftes Treiben gestörter Zustand; [fast völlige] Stille: eine wohltuende, friedliche R.; die sonntägliche, nächtliche R.; und die große R. greifbar und mächtig vor dem Fenster stand (Geissler, Wunschhütlein 98); die R. des Waldes, der ländlichen Umgebung; die unheimliche R. vor einem Sturm; R., bitte! (Aufforderung, durch Reden nicht [länger] zu stören); endlich war R. eingetreten; im Saal herrschte [vollkommene, völlige] R.; um R. (Schweigen) bitten; sie ermahnte die Kinder zur R.; Der Russe winkte sie mit der Pistole zur R. (Simmel, Stoff 519); R R. auf den billigen Plätzen [dahinten]!; R. im Saal, Unterhaus, Karton! (ugs. scherzh.; Rufe, mit denen man Anwesende, die sich unterhalten o. Ä., zum Stillsein auffordert); *die R. vor dem Sturm (gespannte Stille vor einem drohenden [unangenehmen] Ereignis); R. geben (still sein, sich ruhig verhalten): wollt ihr mal/wohl R. geben!; R. halten (still sein, sich ruhig verhalten): haltet endlich R.!; b) Bewegungslosigkeit: In bleierner R. lag der spiegelglatte See (Hartung, Junitag 57); das Pendel ist, befindet sich in R. (Stillstand). 2. Zustand erholsamer, beschaulicher Untätigkeit; Entspannung, Erholung: notwendige, kurze R.; nach der anstrengenden Arbeit R. brauchen; Die Ärzte ... verordneten ihm vier Wochen R. (Schreiber, Krise 241); R. suchen; der R. bedürfen; doch in jener Nacht gab es keine R. (Nossack, Begegnung 382); der R. pflegen; nach der Hektik des Arbeitstages sehnte sie sich nach R.; sich keine/ein wenig R. gönnen; die Truppen liegen in R. (Milit.; sind in Ruhestellung); angenehme R.! (Wunschformel: schlafen Sie gut!); sich zur R. legen, begeben (geh.; sich schlafen legen); *die ewige R. finden (geh. verhüll.; sterben; nach der Übersetzung der ersten Worte des Eingangsverses des Requiems 1: Gott gebe ihnen/ Herr, gib ihnen die ewige R.!); in die ewige/zur ewigen R. eingehen (geh. verhüll.; sterben); jmdn. zur letzten/(selten:) zur R. begleiten/betten (geh. verhüll.; jmdn. beerdigen); zur R. kommen ([innere] Ruhe finden, sich entspannen u. erholen): er kam nicht zur R.; sich zur R. setzen (aus Altersgründen seine berufliche Tätigkeit aufgeben; in den Ruhestand treten); in R. (im Ruhestand; bezogen auf in der Öffentlichkeit tätig gewesene Selbstständige od. Nichtselbstständige; Abk.: i. R.): Rektorin, Chefarzt in R./i. R. 3. durch keinerlei Unfrieden, keinen Kampf, Streit o. Ä. beeinträchtigter [normaler] Zustand: es herrschen R. und Ordnung im Land; die öffentliche R. wiederherstellen; R. stiften; ich möchte jetzt [endlich mal] meine R. haben (ungestört sein)!; sie braucht mal etwas R. vor den Kindern; etw. in [aller] R. tun (etw. tun, ohne sich zur Eile, Überstürzung drängen zu lassen); in R. und Frieden leben; *[keine/(seltener:) nicht] R. geben (ugs.; in Bezug auf etw., was man [bei jmdm. durch ständiges Bitten o. Ä.] erreichen möchte, [nicht] nachgeben, in seinen Bemühungen, Anstrengungen [nicht] nachlassen); jmdm. seine R./jmdn. [mit etw.] in R. lassen (ugs.; jmdn. nicht [mit etw. Bestimmtem] behelligen, belästigen). 4. durch keine Erregung gestörter Zustand des seelischen Gleichgewichts; Gelassenheit: eine bewundernswerte, heitere, stoische, gekünstelte R.; Goethe ... seine olympische R. ist mir schon immer unheimlich gewesen (Grass, Blechtrommel 725); doch Callaros R. war unerschütterlich (Thieß, Legende 174); von ihr geht eine wohltuende R. aus; R. ausstrahlen; die R. bewahren; die, seine R. verlieren; keine R. haben, finden; in [aller] R. (nicht im Affekt; ohne sich zu erregen) etw. sagen, mit jmdm. noch einmal über etw. sprechen; etw. lässt jmdm. keine R. (jmd. beschäftigt sich in Gedanken fortwährend mit etw.); Die Sache hat mir keine R. gegeben (Remarque, Obelisk 147); sich zur R. zwingen; nicht zur R. kommen (durch [immer neue] quälende Sorgen voll innerer Unruhe sein); R R. ist die erste Bürgerpflicht! (oft scherzh.; Ausruf der Beschwichtigung in Situationen allgemeiner Aufregung, nach der Aufforderung, die Minister F. W. Graf von der Schulenburg-Kehnert nach der Schlacht von Jena 1806 an die Einwohner Berlins richtete); deine R. [und Rothschilds Geld]! (ugs. scherzh.; Ausruf, wenn man sich jmds. Ruhe, Gelassenheit wünscht); immer mit der R. [(scherzh.) und mit Hoffmannstropfen] (berl. scherzh.) und dann mit nem Ruck! (ugs.; immer schön ruhig!; nichts überstürzen!); *die R. selbst sein ([auch in einer schwierigen Lage] völlig ruhig u. beherrscht sein); die R. weghaben (ugs.; sich in einer Situation Zeit lassen, in der man sich üblicherweise beeilt; sich nicht aus dem seelischen Gleichgewicht bringen lassen; drückt vorwurfsvolles od. bewunderndes Erstaunen aus): du hast vielleicht die R. weg! In fünf Minuten geht dein Zug, und du bestellst noch ein Bier; jmdn. aus der R. bringen (jmdn. unruhig, nervös machen): seine Anwesenheit brachte sie aus der R.; er ließ sich durch die Zwischenrufe nicht aus der R. bringen.

Universal-Lexikon. 2012.

Schlagen Sie auch in anderen Wörterbüchern nach:

  • Ruhe — bewahren!: besonnen bleiben, sich nicht von der allgemeinen Aufregung mitreißen lassen, bei vermeintlicher oder wirklicher Gefahr nicht in Panik geraten (⇨ Panik). Die Befolgung dieses Rates hat schon oft Katastrophen verhindert oder die Gefahr… …   Das Wörterbuch der Idiome

  • Ruhe — Ruhe, als Tätigkeit auch Ruhen, steht für: die Abwesenheit von Lärm, die Stille physikalisch den Spezialfall der Bewegung mit Geschwindigkeit null, siehe Bewegung (Physik) rechtlich sich in Grenzen haltende Lärmemission, siehe Ruhestörung den… …   Deutsch Wikipedia

  • Ruhe — Ruhe: Das altgerm. Substantiv mhd. ruo‹we›, ahd. ruowa (daneben ablautend rāwa), mniederl. roe, aengl. rōw, schwed. ro beruht mit verwandten Wörtern in anderen idg. Sprachen auf der idg. Wurzel *er‹ə› , *rē »ruhen«, vgl. z. B. griech. erōē̓… …   Das Herkunftswörterbuch

  • Rühe — ist der Familienname folgender Personen: Ernst Rühe (1891–1951), deutscher Generalarzt Volker Rühe (* 1942), deutscher Politiker (CDU) Diese Seite ist eine Begriffsklärung zur Unterscheidung mehrerer mit demselben Wort bezeichneter Begriffe …   Deutsch Wikipedia

  • Ruhe — und Ordnung; ist dies Glückseligkeit? Im Kerker ist auch Ruhe und Ordnung. «Wilhelm Heinse» Wenn man seine Ruhe nicht in sich findet, ist es zwecklos, sie andernorts zu suchen. «Francois de La Rochefoucauld» Nur in ruhigem Gewässer spiegeln sich… …   Zitate - Herkunft und Themen

  • Ruhe — Sf std. (9. Jh., unruowa 8. Jh.), mhd. ruo(we), ahd. rōa, ruowa, mndd. rōwe, mndl. roe Stammwort. Aus g. * rōwō f. Ruhe , auch in anord. ró, ae. rōw. Dazu wohl im Ablaut ahd. rāwa, rāwī, mhd. rāwe, mndd. rāwe. Zu ig. * erə /rē ruhen , in gr. erōḗ …   Etymologisches Wörterbuch der deutschen sprache

  • Ruhe — [Basiswortschatz (Rating 1 1500)] Auch: • Erholung • sich ausruhen • Stille Bsp.: • Wir ruhten uns ein wenig aus. • Er braucht Ruhe. • …   Deutsch Wörterbuch

  • Ruhe — Ruhe, 1) Gegentheil der Bewegung u. der Thätigkeit; ein Körper ist in R., wenn er seinen Ort nicht verändert. Die R. (Quies, griech. Hesychia) als allegorische Gottheit galt den Alten als Tochter der Gerechtigkeit, ihre Kapelle stand in Rom vor… …   Pierer's Universal-Lexikon

  • Ruhe — ↑Tranquillität …   Das große Fremdwörterbuch

  • Ruhe — 1. Alles mit Ruhe, sagte der Schuster, und ass die Grütze mit der Ahle. Dän.: Smuk langsam, sagde han, som øste velling op med en syl. (Prov. dan., 377.) 2. Aus Ruhe kommt Unruhe. – Körte, 5113; Körte2, 6407. It.: La bonaccia burrasca minaccia.… …   Deutsches Sprichwörter-Lexikon